FORTsetzung: - Die DOSENFISCHER (GC2MEGA) Logvorschlag von Gartenzwerge Berlin
Danke an alle 10(!) Dosenfischer. Danke an alle 1200(!) Gäste, nein Freunde aus Nah und Fern. Danke an die gut 100(!) Ulmer. Danke an den einen Förderkreis und natürlich an das Land dem die Immobilie ja eigentlich gehört, auch wenn wir uns inzwischen schon fast als Festungsherren betrachten.
Die Entstehung des Events aus Schweriner Sicht wurde ja schon auf der Bühne erzählt. Hier folgen nun noch ein paar Geschichten die vielleicht auch interessant sind und zeigen, dass es ein kurviger Weg bis zum Event war..
Kurz nachdem die Dickichtduckerin keine Location in Vöhringen mehr hatte, haben Wolfgang und ich uns mit ihr ganz geheim getroffen. Zufällig und unabhängig davon hatten wir uns in den Tagen davor ein paar interessant wirkende Waypoints gesichert, was ein nervenaufreibendes Hobby ist. Noch einmal unabhängig davon ist die Stadt Neu-Ulm vor 200 Jahren gegründet worden und die Stadt hatte bei uns nachgefragt ob man für das Festjahr ein paar spezielle Caches legen könne. Schnell war uns klar, dass wir diese 3 Sachen zusammenwerfen wollen. Also eine Mail an die Dosenfischer geschickt ob sie statt der Geburtstagsparty sich eine kleine Aufweitung vorstellen könnten. Doch es kam keine Antwort zurück, da in Schwerin rumhängen angesagt war. Vorsichtshalber wurde in Ulm schon mal die Organisation angeworfen. Schnell waren wir mit der Stadt Neu-Ulm einig, dass wir eines der Festungswerke auf bayerischer Seite nutzen können. Toilettenwägen, Bühnentechnik, Biertische etc wurden reserviert. Als dann in der Genehmigung aber nur von 350 Leuten indoor und insgesamt 600 Leuten die Rede war, mussten wir umplanen, denn nun standen auch wir ohne Location da, da uns 350 Besucher bei einem Event mit den DoFis von Anfang an als zu gering erschien. Inzwischen waren die Dosenfischer wieder aufgewacht und, so schien es uns, doch etwas überrascht, dass in unserem Orgaforum ein Punkt ‚Projekt Tourneeauftakt’ aufgetaucht war. Wir machten uns also daran für das FORT eine Genehmigung zu bekommen. Als Notnagel reservierten wir ein anderes Vorwerk auf Neu-Ulmer Seite, das schon Fest erprobt, aber leider in der Nähe einer Schnellstraße ist und somit kein optimaler Ort für ein Konzert bei dem es auf den Text ankommt.
Die Genehmigung auf Ulmer Seite zog sich in die Länge. Letztes Jahr konnten wir ohne Probleme 2400 Leute beherbergen, doch nach Duisburg wollte Keiner die Verantwortung für ‚Großveranstaltungen’ übernehmen, vor allem dann, wenn die Besucher zum Fest durch einen Tunnel müssen. Wochen und Monate vergingen während sich Ordnungsamt, Baubehörde, Feuerwehr gegenseitig den Schwarzen Peter zuschoben. Eigentlich dachten wir ja ‚nur’ an ein Konzert am Abend bis die Dosenfischer im Podcast von einem ‚ulmischen’ Fest mit anschließendem Konzert sprachen. Das brachte noch mal etwas Hektik in die Gruppe. Aber so waren wir wenigstens alle beschäftigt mit Planungen und Bastelarbeiten zum Umfeld, zum eigentlichen Event. Aus Bremen bekamen wir große Unterstützung mit Druckerzeugnissen und Tipps der Dosenmatrosen.
Es waren nur noch 2 Monate bis zum Termin und das Listing sollte langsam mal raus. Also spielten wir auf Risiko. Es musste nur noch entschieden werden ob GC2MEET oder GC2MEGA. Wir hofften die Genehmigung für mehr als 1000 Leute zu bekommen und so kam das Event zu seinem Waypoint und ihr endlich das Listing zu sehen. Inzwischen hatte sich Holgers Verwandschaft verplappert und wir mussten nicht mehr im Geheimen arbeiten und planen. Wir bestellten Ton und Lichttechnik ohne eine Bühne zu haben. Schließlich gab es eine Schenkung alter Gerüstteile die nur noch durch so ‚Kleinigkeiten’ wie Traversen und Planen und schwarzen Stoffen sowie einem Bühnenboden ergänzt werden mussten. Dass wir beim Bühnenboden zuerst alte Klotüren benutzt hatten, die sich beim nächsten Regen auflösten war nicht wirklich förderlich. Erst 4 Wochen vor dem Event kam endlich der Vertag und die Genehmigung für 1800 Besucher. Jetzt wissen wir für die Zukunft mit welcher Größe wir einen FORTbestand des Events planen können.
NEIN! Vergesst die letzten Sätze. Jetzt ist erst mal für längere Zeit Ruhe im FORT. Leipzig ruft nächstes Jahr und wir werden kommen.